Freitag, 16. Juni 2017



Gerade in diesem Moment tritt eine meiner besten Freundinnen vor den Traualtar.
Und da dies nicht nur für das Brautpaar ein sehr emotionales Ereignis ist, denke ich heute voller Stolz an die letzten (fast) 30 Jahre zurück:

Nicht nur Kindergarten, Schule, Sportverein und Ausbildung - auch Freude, Trauer und Abenteuer haben wir gemeinsam durchlebt.
Sogar auf den größten und wichtigsten Reisen waren wir vereint: die erste Klassenfahrt, die Abschlussfahrt, der erste Urlaub ohne Eltern und einige weitere.

Doch berichten möchte ich heute von einer Tour die nicht zu unseren schönsten gehört hat und irgendwie genau deshalb so tief in unseren Köpfen und Herzen verankert ist und uns alle immer wieder zum lachen bringt!


Liebe Julia, lieber Jochen
Ich widme euch heute meinen kleinen Post und wünsche euch eine aufregende, liebevolle und glückliche Ehe.
Mögen all eure Träume, Wünsche und Reiseziele in Erfüllung gehen
Bleibt so frei, weltoffen und humorvoll wie ihr seid!
In Liebe
Selina 









Im Januar 2013 befanden mein Mann und ich uns gerade für 4 Monate mit unserem Sohnemann in Singapur. Wie selbstverständlich buchten auch Julia und Kerstin ein Ticket nach Asien, um uns für 14 Tage zu besuchen.
Natürlich wollten wir in diesen zwei Wochen auch möglichst viel erleben und machten uns auf den Weg nach Kuala Lumpur.




Wir buchten für unseren Wochenendtrip ein Ticket für Hin- und Rückfahrt bei goldencoach und zahlten dafür gerade einmal 35€ pro Erwachsenem.
Kinder reisen kostenlos auf dem Schoß der Eltern oder für 10€ extra ganz bequem auf ihrem eigenen Sessel. 
Ja richtig gelesen: SESSEL! Die Sitze in den Bussen der meisten Expressbus-Linien sind viel breiter und deutlich gemütlicher als in normalen Bussen und ähneln Dank der fast ins waagerechte verstellbaren Rückenlehne eher einem Sessel als einem Sitz. 
Für die kleinen Passagiere optimal um zu schlafen oder zu spielen.


Die Tickets hatten wir bereits im Vorfeld bezahlt und ausgedruckt und so mussten wir am Tag der Abreise nur mit Sack und Pack am Abfahrtspunkt im Concorde Shoppingcenter an der Outram Rd bereitstehen.

Die Fahrt war wirklich sehr angenehm und wohl temperariert.
Durch das Schaukeln des Busses schliefen nicht nur die Kleinen Reiseteilnehmer schnell ein und es war während der gesamten 6 Stunden Fahrtzeit angenehm ruhig. 
Nach zwei kurzen Stopps an Grenze und Rasthof, waren wir auch schon da.

Soweit so gut


Doch leider fing hier auch schon das Übel so allmählich an:
Nicht nur das es wie aus Eimern goss und uns der Busfahrer ohne mit der Wimper zu zucken samt Gepäck und Kinderwagen nach draußen schob, es war weit und breit kein Taxi zu finden.
Man kann sich schon im Vorfeld für eine von zwei Bushaltestellen in Kuala Lumpur entscheiden: eine im Herzen KL´s und eine etwas außerhalb gelegen.
Und da unser Hotel nun mal in dieser Richtung lag, wählten wir Möglichkeit 2.

Naja, irgendwann sind auch wir klatschnass mittels Taxi im Hotel eingetroffen.
Glücklicherweise haben wir sogar einen sehr netten und aufrichtigen Fahrer erwischt. Denn die Taxifahrer in Kuala Lumpur könnte man gut und gerne in zwei Kategorien teilen: Gut (wie dieser) oder weniger gut (wie die, die da noch kommen sollten)

Da KL ein wirklich umheimlich tolles Preis-Leistungsverhältnis bei Hotelzimmern aufweist, haben wir uns nicht lange bitten lassen und gleich eine Suite gebucht:




2 Schlafzimmer, 2 Bäder, Küche und Wohnzimmer...alles für uns :-)

Da wir am Anreisetag noch alleine ohne meinen Mann unterwegs waren (er konnte aus beruflichen Gründen erst mit dem Nachtbus aus Singapur anreisen), merkten wir schnell, dass wir für die Einheimischen ein sehr seltsames Bild abgaben:
Drei blonde Frauen mit strohblondem Kleinkind alleine unterwegs in einem muslimischen Land. Ach eigentlich kein Problem dachten wir, doch leider wurden wir schnell eines besseren belehrt. Das Personal im Hotel tuschelte hinter unserem Rücken, ein Taxifahrer lehnte gar ab uns in die Stadt zum Abendessen zu bringen und im Restaurant wurden wir erst nach mehrmaligem auf uns aufmerksam machen bedient. Zuerst schoben wir es auf die Art der Malaien und dachten dies sei hier normal. Doch als am nächsten Morgen mein Mann mit am Tisch saß, sah die Welt gleich anders aus: viel freundlicher, serviceorientierter und alle Taxen fahrbereit...

In den beiden kommenden Tagen besuchten wir einige Attraktionen Kuala Lumpurs und machten uns bereit für eine ausgiebige Shoppingtour...KL soll ja bekanntlich ein absolutes Shoppingmekka sein.
Leider weit gefehlt. Weder europäische Marken, noch amerikanische oder asiatische Marken sind hier wirklich viel günstiger zu finden. Vielleicht haben wir uns aber auch einfach auf Grund der gemachten Erfahrungen nicht mehr richtig aufs Shoppen einlassen können.

Wir besuchten den Menara Kuala Lumpur (Fernsehturm), die Petronas Towers, den KLCC Park und die Shoppingcenter des Golden Triangle. 
Tranken Cocktails, schossen Erinnerungsfotos und hatten eine wirklich tolle Zeit. 






Wir hatten uns diese Stadt wohl einfach nur anders vorgestellt. KL lässt sich wirklich wunderbar zu Fuß entdecken. Auch öffentliche Verkehrsmittel lassen sich gut nutzen. Beim Taxifahren sollte man unbedingt darauf achten mit dem Fahrer einen Preis vor Abfahrt zu vereinbaren. Gerne wird hier einfach mal das vierfache abgerechnet...wir sprechen aus Erfahrung
 -leider-oder besser: selbstschuld





Nach dem wir also die anfänglichen Unannehmlichkeiten überwunden hatten und ein paar schöne Tage im Herzen der Stadt verbracht hatten, kamen wir zu dem Teil der Reise, der diese so schrecklich besonders machte. Was auf der Hinreise absolut empfehlenswert war, wurde auf der Rückreise zur Ausnahmesituation.

Kurz nach dem einchecken am KL Busterminal mussten wir erfahren, dass unser Bus (angeblich) in einen Unfall verwickelt gewesen sei und uns daher nicht abholen könnte.
Stattdessen könnte man uns einige Stunden später einen anderen Bus zur Verfügung stellen und wir könnten mit diesem kostengünstig aber leider nicht per Express nach Singapur reisen.
Da uns ja scheinbar keine andere Wahl blieb, warteten wir eine ziemlich lange Zeit in der schwülen Halle des Terminals.
Irgendwann war es dann auch Gott sei Dank soweit und ein Mitarbeiter brachte uns zum Bus. 
Leider ging es für uns aber nicht wie angenommen ins untere Stockwerk des Terminals von wo die Reisebusse eigentlich abfuhren. Nein, wir wurden durch den Keller, hinaus auf die Straße, durch einen Hinterhof, in eine sehr verdreckte Seitengasse gebracht. Hier machte Julia auch gleich noch die Begegnung schlechthin: zeitgleich überquerte nämlich auch eine riesige Ratte die schmutzige Straße und lief ihr genau zwischen die Füße. 
Ich weiß bis heute nicht welche der beiden erschrockener war: Ratte oder Julia?
Wir restlichen drei hatten zugegebener Maßen einen heiden Spaß bei dieser Begegnung...

...doch was soll ich sagen, der verging uns dann direkt hinter der nächsten Ecke, als wir unseren Bus zu Gesicht bekamen: Uralt, gerissene Frontscheibe und gerappelte voll mit Männern aus aller Herren Länder die genüsslich ein Kippchen nach dem anderen rauchten.
Ich würde mich nicht gerade als empfindlich bezeichnen, aber hier entdeckte ich die Löwenmama in mir und beschloss diesen Bus definitiv nicht zu betreten. Vor allem nicht mit einem Baby.
Der nun nicht mehr ganz so nette Mitarbeiter des Terminals meinte darauf, dass wir keine Sorge haben sollen in Singapur anzukommen. Es würde eben nur ein wenig länger dauern, da dieser Bus einen Umweg fahren müsse. Außerdem müssten wir natürlich auch nicht stehen. Er würde sich um einen Platz für uns kümmern.
Gesagt, getan und er ging durch dir Reihen im Bus und bot den armen Mitreisenden Geld für ihre Sitzplätze an. Einige willigten ein und stellten sich dann auch in den Gang um uns ihre Plätze zu überlassen.
Ich war mit dem Thema eigentlich von Anfang an durch, aber mein Mann der eben immer an das Gute im Menschen glaubt, wollte noch nicht aufgeben und fragte einen der Reisenden wo der Bus denn hin fahre? Ich konnte mir den Zielort nicht merken und weiß auch bis heute nicht ob es sich dabei um eine Destination in Malaysia oder Thailand handelte...aber es war ganz klar nicht Singapur!!!
Nach langem gezeter hatte der Terminal-Angestellte auch keine Lust mehr auf weitere Diskussionen und merkte, dass sein "Plan" bei uns nicht auf gehen würde.
Also resignierte er und gab uns die original Tickets von Golden Coach zurück, nannte uns Abfahrtsort und -zeit für den nächsten Bus und ging davon....

Da standen wir nun wieder und warteten zum dritten Mal an diesem heißen Tag auf den Bus


Man erlebt schon so einiges im Busterminal von KL:
Kakerlaken Schwärme, WC´s die eher Tropfsteinhöhlen ähneln, lautstarke Streitereien und vieles mehr...Langeweile sollte also keine aufkommen ;-)

Zwei Stunden später war es dann soweit und wir konnten entspannt im Bus platz nehmen und unsere Heimreise nach Singapur antreten. Auf Grund der langen Warterei im Vorfeld, hatten wir mit anderen Reisenden bereits Kontakt geknüpft und es wurde eine richtig gelungene Heimfahrt.


Ob ich Kuala Lumpur empfehlen kann?


Ganz ehrlich: Ich bin mir nicht sicher. Vielleicht hatten wir einfach nur Pech. Vielleicht war es Zufall am ersten Tag auf so viele unfreundliche Menschen zu treffen und es hatte nichts damit zu tun, dass drei Frauen und Baby alleine unterwegs waren. Vielleicht war es gar nicht die Ticketmafia die versuchte uns in einen Billigbus zu stecken, um unsere Tickets dann weiter verkaufen zu können.

Sagen wir mal so:
Als Stop-Over mit kurzem Aufenthalt für Stadtrundfahrt und Fotostop bei den Petronas Towers ist KL bestens geeignet.
Als Wochenendausflug oder gar länger, meiner Meinung nach eher nicht...


Auch wenn sich mein Erfahrungsbericht im Großen und Ganzen eher negativ liest - wir hatten eine tolle Zeit in Kuala Lumpur - nur das ein odere Abenteuer hätten wir eben nicht gebraucht.
Wir sind froh diese Reise gemeinsam erlebt zu haben und lachen noch heute darüber.







Mittwoch, 7. Juni 2017

St. Petersburg mit Tourguide



Unser zweiter Landgang bot gleich zwei Besonderheiten:

Zum einen brauchen Besucher aus Deutschland ein Visum um in Russland einreisen zu dürfen und zum anderen befand sich auf Grund der Feierlichkeiten zum „Tag des Sieges“ ganz St. Petersburg im Ausnahmezustand, denn wenn das russische Militär etwas zu feiern hat, dann feiert es richtig…


Aber der Reihe nach:

Wir haben schon öfter mal darüber nachgedacht dem Geburtsland meines Mannes einen Besuch abzustatten und die ein oder andere russische Großstadt genauer unter die Lupe zu nehmen.

Leider scheiterte es in der Vergangenheit immer an der Visumspflicht für deutsche Einreisende. Ein solches Visum müsste Wochen vor Reiseantritt beantragt werden und ist natürlich auch mit weiteren Kosten verbunden. Je nach dem ob man sich um alle Formalitäten selbst kümmern möchte oder eine Agentur damit beauftragt, entstehen zusätzliche Reisekosten von bis zu 110€ pro Person.

Glücklicherweise sind Schiffsreisende hiervon ausgenommen und können beispielsweise St. Petersburg mit einem sogenannten Tourticket besuchen. Hierfür gibt es nur ein paar Kleinigkeiten zu beachten:


Tourticket 


Entweder man bucht einen Ausflug direkt beim Kreuzfahrtanbieter und begiebt sich mit einer Gruppe, sprich mit einem Sammelvisum, auf Entdeckungstour oder man sucht sich bereits von zuhause aus eine private Reisebegleitung und verbringt den Tag mit dieser ganz individuell im Reiseziel.

Wir haben uns für letzteres entschieden und sind absolut begeistert von diesem einmaligen Städtetrip.


Tourguide



Bereits im Januar habe ich per Mail Kontakt zu verschiedenen Reisebegleitern und Ausflugsagenturen aufgenommen und mir verschiedene Angebote speziell nach unseren Vorstellungen zusammenstellen lassen. Die Preisunterschiede waren extrem, das Leistungsangebot jedoch fast überall gleich. Wir entschlossen uns für einen kleinen Geheimtipp, den ich in einem Reisebericht über St. Petersburg entdeckt hatte:

Elena Likhatschowa von tourbegleitung.com



Ich nannte ihr im Vorfeld all unsere Wünsche und Vorstellungen und sie stellte uns nicht nur ein tolles Programm zusammen, sondern kümmerte sich auch gleich um Visa, das Transportmittel vor Ort und benötigte Eintrittskarten.
Was genau wir für diesen umfangreichen Service zahlen mussten, erfahrt ihr am Ende des Berichts. Nun erst mal zu unserem Tag in St. Petersburg:


Ein Tag in St. Petersburg


Pünktlich wie vereinbart wurden wir um 10 Uhr morgens von unserem deutschsprachigen Reiseleiter Evgenij im Hafenterminal herzlich begrüßt.

Da wir unsere Tourtickets (Visa) bereits vorab per Mail von Elena erhalten haben, hatten wir die Passkontrolle bereits passiert und konnten mit Evgenij direkt zu unserem Minivan laufen, an dem unsere Fahrerin Elena bereits wartete.
Für die beiden Kids waren Kindersitze vorbereitet und im Bus gab es ausreichend Platz für uns und unser Ausflugsgepäck.
Und schon ging es los mit einer ersten Stadtrundfahrt durch St. Petersburg. Evgenij gab uns nicht nur einige erste interessante Infos zu Land und Leuten, er besprach mit uns noch einmal den geplanten Tagesablauf und bat uns darum ihm einfach bescheid zu geben sobald es zu Änderungswünschen unserer Seits kommen sollte. Mit kleinen Kindern weiß man schließlich nie so recht was einen erwartet...
Der erste Stop des Tages war der Besuch der aktiven russisch-orthodoxen Nikolaus-Marine-Kathedrale.



Wir hatten das Glück die Kirche während eines Gottesdiensts besuchen zu dürfen und bekamen so einen kleinen Eindruck vom Gemeindeleben und hatten zudem die Möglichkeit den Chor in Aktion zu hören und zu sehen…wow…wunderschöne Klänge und faszinierende Wandgemälde. Ein beeindruckendes Besuchserlebnis…wenn auch leider ohne Erinnerungsfotos vom Innern der Kirche.
Nach rund 30min Aufenthalt ging es zurück in den Minivan und weiter Richtung Isaakskathedrale. Da wie bereits erwähnt unserer Besuch zufälligerweise auf einen der höchsten Feiertage Russlands fiel und in vielen russischen Großstädten an diesem Tag nicht nur Museen und andere Sehenswürdigkeiten für Besucher geschlossen bleiben, sondern auch Militärparaden stattfinden, musste sich unsere Fahrerin Elena durch überfüllte Straßen kämpfen und so manchen Umweg in kauf nehmen. 



Wir bekamen hiervon allerdings nur sehr wenig mit, denn Evgenij machte aus der Not eine Tugend und zeigte uns seine Stadt auf ganz besondere weise und hatte an jeder Straßenecke eine andere Geschichte parat.
Als wir dann gerade am Yusupov -Palast hielten und er uns die wahre Geschichte über den dreifachen Mord an Rasputin erzählte, gab es einen ungewöhnlichen Lärm.
Die einige Straßen weiter stattfindende Militärparade wurde durch die Luftstreitkräfte imposant beendet. Zahlreiche Hubschrauber und Flugzeuge flogen in unterschiedlichen Formationen über unsere Köpfe hinweg und zu guter letzt rasten zwei wirklich sehr tief fliegende Düsenjets über die Dächer der Stadt und teilten sich unter einem ohrenbetäubenden Lärm in unterschiedliche Flugrichtungen auf. Zahlreiche Autoalarmanlagen begannen zu hupen und uns blieb der Mund offen stehen…oha! Wirklich beeindruckend!





Auf dem Programm stand neben dem Besuch von Kirchen und Kathedralen auch noch eine Fahrt mit einer der tiefsten U-Bahnen der Welt.
Gute 70 bis 90m tief unter der Erde liegt die Metro von St. Petersburg und verbindet viele imposant verzierte Bahnhöfe miteinander.




Natürlich durfte auch der Besuch der Hermitage mitsamt des Winterpalastes nicht fehlen. Doch leider konnten wir diese Sehenswürdigkeit auf Grund des Feiertages nur von Außen bestaunen. So haben wir definitiv einen weiteren Grund für den nächsten Besuch...


Blutkirche


Unser aller Highlight war jedoch die Blutkirche im Herzen der Stadt. Allein die Zwiebeltürme und die Fassade sind einen Besuch wert. Doch um herauszufinden was uns an dieser Kirche so gut gefallen hat, muss man ins Innere eintreten:
Unzählige kleine Mosaiksteine wurden hier zu wunderschönen, einzigartigen Wand- und Deckengemälden zusammengefügt. Wahnsinn.






Sogar unsere Kinder sprechen heute noch von den vielen kleinen Steinchen die ein Bild ergeben. Absolut sehenswert.


Bevor es für uns gegen 17 Uhr zurück aufs Schiff ging, wollten wir noch einen kleinen Spaziergang über St. Petersburgs Prachtstraße Nevsky-Prospect machen, eine kleine russische Köstlichkeit schlemmen und ein paar Mitbringsel einkaufen.




Total Begeistert und rundum zufrieden ging es dann per Minivan zurück in den Hafen, nochmal den ein oder anderen Palast im Blick und vorbei am Kreuzer Aurora. St. Petersburg ist wirklich eine Reise wert...egal ob Familienausflug oder Kulturreisender...einfach ein wunderbarer Städtetrip.


Der Preis

Während der Heimfahrt telefonierte Evgenji mit seiner Chefin Elena und ging mit ihr nochmals den Tag von Anfang bis Ende durch. Nannte ihr alle unternommenen Aktivitäten und wo wir welche Stopps mit nötigen Eintrittskarten gemacht hatten: Alles wie zuvor vereinbart.
Evgenji gab mir sein Handy und Elena bedankte sich nochmal persönlich für das Buchen ihrer Agentur. Nachdem ich ihr ganz begeistert von unserem Trip erzählt hatte, nannte sie mir den Preis für diesen tollen Service:

7h Programm

7h Minivan und Fahrerin und Kindersitzen

7h Tourguide

4x Tourticket (Visa)

4x U-Bahn-Tickets

Eintrittskarten in die Blutkirche



für unschlagbare 297€ !!!


Zum Vergleich: Eine Tour mit Aida hätte für rund 3h Stadtrundfahrt pro Erwachsenem 79€ und pro Kind 59€ kosten sollen.

Viele der anderen Agenturen wollten für das gleiche Programm ab 600€ aufwärts

Also solltet ihr demnächst nach St. Petersburg reisen: Wir können euch Elena und ihr Team nur wärmstens ans Herz legen...es war ein unvergesslicher Tag.