Sonntag, 15. Oktober 2017

"FlyLegsUp" - oder: das müsst ihr einfach haben !

Ich habe euch ja bereits vergangene Woche auf Facebook die beiden Bildchen von unseren Reisemäusen gezeigt und einige haben nachgefragt was sich hinter FlyLegsUp verbirgt.

Hier nun die ausführliche Antwort :-)

Unsere Zwerge haben ja bereits einige (Fern-)Reisen hinter sich und wir haben das große Glück, dass die beiden an Bord sehr pflegeleicht sind und auch gerne und ausgiebig schlafen.
Dennoch ist man als Eltern immer darauf bedacht es den Kleinen so entspannt und gemütlich wie möglich zu machen.
Und daher habe ich schon einige Stunden damit verbracht, dass geeignete Spielzeug oder andere interessante Reisegadget für die Kinder zu finden.
Doch Online war bisher nie das passende dabei.

Im vergangenen Sommer sind mir dann bei unserem Aufenthalt am Flughafen zwei Kinder aufgefallen, die an ihren Rucksäckchen einen kleinen blauen Beutel hängen hatten.
Glücklicherweise befand sich auf den Beuteln ein Aufdruck, der mir dabei half meine Neugier zu stillen ;-)





Zuhause angekommen wurde dann sofort das Internet befragt, was es mit diesem Beutel auf sich hat.

Und was soll ich sagen:
Genau DAS habe ich all die Zeit gesucht. 
Eine durchdachte Kleinigkeit die wenig Platz einnimmt, viel Raum und Komfort schafft und vielfach einsetzbar ist. Sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene...

...eine Flug-Hängematte...

Ja ihr habt richtig gelesen, eine kleine Hängematte die im Flugzeug ganz einfach am Tisch des Vordersitzes angebracht wird und so den kleinsten Passagieren ein Bettchen zaubert. Einfach genial. 

Da ich bei solchen Erfindungen zunächst immer recht skeptisch bin, habe ich erst einmal die Homepage von FlyLegsUp unter die Lupe genommen und mit der lieben Ashleigh Kontakt aufgenommen. Sie ist Business Managerin für UK-EU-USA-Kanada und hat sich außerordentlich viel Zeit genommen, mir meine Fragen bezüglich der Hängematte zu beantworten. 
Jetzt war klar: das brauchen wir für unseren nächsten Flug!!!

Ich bestellte also auf der Homepage unsere FlightHammock for Kids für umgerechnet 53€...
3 Tage später war sie auch schon da.

Die Hängematte ist eine Entwicklung aus Australien. Wer hier lebt kennt das Problem mit langen Flugstrecken bestens. Und dies ist auch der Grund für den enormen Erfolg von FlyLegsUp in DownUnder.
Ursprünglich wurde die Hängematte für Erwachsene entwickelt, die auf Langstreckenflügen so einfach mal die Beine "hoch legen"  und der Gefahr von dicken Beinen und Thrombose entgegen wirken können. 
Doch clevere Mamas und Papas haben dann die Vorteile des Produkts für ihre Kleinsten erkannt und daraus ein Bettchen gezaubert.

Umso kleiner der Passagier umso größer das Bettchen. Doch auch größeren Kindern bis 9 Jahre ermöglicht die Hängematte einen angenehmeren Flug.  

FlyLegsUp besteht aus einer Kissentasche (Bag), einem kleinen Kissen, zwei großen Kissen und selbstverständlich einer Anleitung; alles praktisch verpackt in einem Transportbeutel samt Karabinerhaken.





Dank diesem Haken lässt sich der Beutel kinderleicht am Handgepäck befestigen, ohne dabei im Rucksack oder in der Tasche wichtigen Platz einzunehmen.



Ich habe bereits vor dem ersten Einsatz im Flugzeug die Hängematte getestet, um mich mit dem Aufbau vertraut zu machen und euch bessere Bilder zeigen zu können.
Der Aufbau an sich ist kinderleicht und geht mit insgesamt 4 min sehr schnell. Die Kissen, egal ob groß oder klein, sind mit nur 3-5 Atemzügen vollständig aufgeblasen und die Kissentasche ist dank der breiten Klettverschlüsse schnell am Tisch des Vordersitzes angebracht.







Vor einigen Tagen war es dann endlich soweit und unsere Hängematte durfte ihre erste Reise antreten.
Gleich nach erreichen der Reiseflughöhe haben wir damit begonnen das Bettchen aufzubauen.

Diesmal waren wir mit Condor unterwegs und die Crew hatte keinerlei Probleme mit unserem Gadget.
Ihr solltet euch vor Abflug evtl. darüber informieren wie ihr die Matte an Bord eurer Airline nutzen dürft. Manche möchten nicht das solche Produkte verwendet werden obwohl sie von unterschiedlichen Stellen geprüft und für unbedenklich und Sicher befunden wurden.

- so erging es uns im letzten Jahr auch bei Thai Airways mit unserem speziell vom TÜV geprüften und ausgezeichneten MaxiCosi, welchen sie sogar auf ihrer eigenen Homepage den Passagieren empfehlen -

Die meisten Airlines weisen jedoch lediglich daraufhin, dass FlyLegsUp nur an Fensterplätzen oder auf den Mittelsitzen in der Mittelreihe verwendet werden darf, um im Notfall nicht die Fluchtwege zu blockieren.

Cathay Pacific hat die Hängematte sogar schon ins On-Bord-Shopping aufgenommen...

Zurück zu unserem Flug:
Da unsere Kleine (3 Jahre) dank der hochklappbaren Armlehne ausreichend Platz am Fenster hatte, kam der Große (6 Jahre) in den Genuss des Bettchens:
Schuhe aus, kurz aufstehen, Tail-Seite der Kissentasche auf dem eigenen Flugzeugsitz auflegen, hinsetzen, Bag-Teil am Tisch des Vordersitzes anbringen, Kissen aufblasen, einlegen, FERTIG!



Wir haben nicht alle Kissen in die Tasche gesteckt, sondern eines als Kopfkissen für die Kleine verwendet ; auch das ist eine mögliche Variante für FlyLegsUp



Jeder Passagier ist anders, jedes Kind braucht mehr oder weniger Platz und Bequemlichkeit an Bord.
Schaut deshalb mal auf der Facebook-Seite von FlyLegsUp vorbei und seht euch die zahlreichen Bilder glücklicher Eltern und ihrer schlafenden Kinder an
.
Egal ob Schlafen oder Spielen, Kissen oder Bettchen...FlyLegsUp kann ich euch nur wärmstens empfehlen.
Und unter Berücksichtigung der langen Einsetzbarkeit bei Kindern von 0-9 Jahren, empfinde ich die Anschaffungskosten als gute Investition.



Sicher fragt ihr euch jetzt nach dem Lesen meiner Lobeshymne warum ihr von diesem Produkt bisher noch nichts gehört habt?

Ganz einfach: FlyLegsUp hat gerade erst damit begonnen sein Produkt in Europa zu vermarkten und zu vertreiben. Und es war tatsächlich reiner Zufall das ich auf die beiden Kinder und ihre blauen Taschen am Flughafen aufmerksam wurde.
Aber ich bin mir sicher, dass ihr in der nächsten Zeit mehr darüber hören werdet!!!

Guten Flug





Donnerstag, 7. September 2017

-Airlines und ihre Ticketpreise - Wenn selbst die beste Urlaubsplanung nichts mehr nützt...

Vor Wochen, NEIN sogar bereits vor Monaten haben wir uns fest dazu entschlossen unseren Urlaub 2018 auf Bali zu verbringen.
Wunderschöne Strände, üppige Reisfelder, atemberaubende Sonnenuntergänge, mystische Tempel und entspannende Massagen...genau wonach wir suchen...dazu ein mehrtägiger Aufenthalt in unserer Lieblingsstadt Singapur

<3 p="">Ich machte mich sofort an die Planung, studierte Reiseführer um Reiseführer, verglich Unterkünfte unterschiedlichster Art nach Preis und Lage miteinander und plante bereits unsere Ausflüge vor Ort: Mietwagen, geführte Tour, Radtour und so weiter und so weiter.

Noch bevor die Airlines überhaupt ihre Preise für 2018 veröffentlichten, durchforstete ich Foren und Blogs nach einem guten Preis-Leistungsverhältnis für unsere Flugroute.
Vor wenigen Tagen war es dann endlich soweit und unsere favorisierte Airline gab die Flüge zum Buchen frei.
Also ab an den Rechner und Preise kontrollieren: 957€ pro Erwachsenem mitten in den Sommerferien...besser geht es kaum!

Jetzt nur noch bei den Kollegen das OK einholen und dann die Kreditkarte zum glühen bringen :-)

Höchstwahrscheinlich kann der ein oder andere es gar nicht glauben, dass ich hier tatsächlich schon von Flügen im Sommer 2018 schreibe.
So ähnlich denkt auch immer wieder mein lieber Mann ;-)
Doch heute kann ich ihm und vielleicht auch euch tatsächlich beweisen, dass es sich absolut lohnt eine Reise so früh wie möglich zu buchen:

Heute war es endlich soweit und wir hatten alles unter Dach und Fach.
Ich hatte noch einmal die Preise anderer Airlines gecheckt, die optimalen Flugzeiten für uns ausgetüftelt, mich bei verschiedenen Unterkünften nach Airporttransfer und weiteren Annehmlichkeiten erkundigt und war drauf und dran das ganze nun tatsächlich in die Tat umzusetzen....

Doch was ist das:
Plötzlich kosten die Tickets unmengen mehr. Gestern mittag lagen die Preise noch bei 957€ pro Ticket. Keine 24h später soll das ganze rund 1000€ mehr kosten.
Es ist leider kein Witz. 1000€ im Gesamtpreis mehr!

Jetzt sitze ich hier, starre auf den Laptop und überlege wem ich am liebsten die Schuld für diese Misere in die Schuhe schieben würde.
Der Airline, die einfach an der Preisschraube dreht?
Mir, weil ich mich so akribisch auf eine Reise vorbereitet habe, die noch nicht einmal gebucht war?
Oder allen anderen, die eben genau 24h zu lange dafür gebraucht haben um abzuklären ob der Urlaub 2018 zu diesem Zeitraum stattfinden kann?

Tja, nun ist es wie es ist...leider!

Singapur Airlines hat seit heute die Superdeals ins Programm genommen: 692€ pro Ticket nach Denpasar (Bali)...allerdings außerhalb der Ferienzeit.
Genau das scheint für mich auch der Grund für den rasanten Preisanstieg zu sein.
Was man an einer Stelle an Angeboten raushaut, muss man eben an anderer Stelle wieder rein holen.


Doch warum erzähle ich euch das jetzt überhaupt?
Damit auch ihr aus meinem Fehler lernen könnt:

Das heutige Erlebnis ist das beste Beispiel für das was ich privat und auch bei meinen ReiseLiebe-Kunden immer und immer wieder predige:

Umso früher eine Reise gebucht wird, umso besser auch meist die Preise!

Habt ihr die Chance eure Reise früh zu buchen? Dann ergreift sie!
Überlegt nicht lange hin und her! Wartet nicht auf  noch bessere Angebote!

Sichert euch bei Pauschalreisen den Frühbucherrabatt oder nutzt bei Airlines das meist geringe Kontingent der günstigen Buchungsklassen.

Jetzt also ab an die Weltkarte und ein Ziel für nächstes aussuchen und vor allem BUCHEN

Samstag, 19. August 2017

Mach die Hauptstadt zum Paradies für deine Kids...

Höchstwahrscheinlich hat der ein oder andere schon gemerkt, dass wir wahnsinnig gerne in Städten unterwegs sind.
Sightseeing, Museen, shopping, Käffchen schlürfen und das bunte Treiben beobachten...

Natürlich weiß ich aus eigener Erfahrung auch, dass Ausflüge in die Natur oft entspannter für Mama und Papa sind.
Doch mit den richtigen Aktivitäten wird auch dieser Trip zum Erfolgserlebnis für Groß und Klein.

Berlin

Viele denken bei einem Besuch unserer Hauptstadt in erster Linie an Bundestag, Checkpoint Charlie, "die Mauer" und Co. 
Zugegeben ... diese Sehenswürdigkeiten solltet ihr euch auf keinen Fall entgehen lassen und im besten Fall hattet ihr in eurer "kinderlosen" Zeit schon einmal die Möglichkeit dazu diese zu entdecken. 
NEIN?
Überhaupt kein Problem! Bindet sie einfach zwischen den Tipps spielerisch, zwanglos und spontan nach Lust und Laune mit ein.



Tipp 1 - Kindercafe´-

Für Großstädter mittlerweile ganz normal, für uns Landeier ganz was Neues. Kennt ihr Kindercafe´s?

Cafe´s mit gemütlichen Sitzgelegenheiten für die Großen und einer super tollen Spielecke für die Kleinen. 
Dazu Köstlichkeiten für den knurrenden Magen und Fingerfood für das Snacken zwischen dem toben.

Berlin hat eine ordentliche Auswahl solcher Kindercafe´s und jedes einzelne bietet einen anderen Service und eine andere Möglichkeit ein paar nette Stunden zu verbringen.

Uns zog es zum Sonntagsbrunch zu Emma&Paul.
Wir machten es uns an einem gemütlichen Tisch an der hellen Fensterfront bequem und bestellten den ersten frisch gebrühten Kaffee des Tages. Die Kids waren sofort hin und weg, streiften ihre Schuhe von den Füßchen und verschwanden in der riesigen Spielecke mit Bauklötzen, Spielen, Bücherregal und großer Rutsche samt kleinem Bällebad.

Das kleine, feine und verdammt leckere Buffet hatte für jeden Geschmack das passende Angebot: Eier, Körnerbrot, Fruchtquark, Nudelauflauf, Muffins, Lachs, Käse und so weiter und so weiter.
Auch die Getränkekarte bietet vom Kaffee bis hin zum kühlen Bierchen alles was das Herz begehrt... 



Tipp 2 - Radtour - 

Eine Radtour ist normalerweise nicht gerade das Erste was einem mit zwei Kindern während einem Hauptstadtbesuch in den Sinn kommt. 
Vor allem wenn der "Große" noch nicht der sicherste Radfahrer ist.
Doch genau diese Art von Entdeckungstour möchten wir euch als Tipp Nummero 2 empfehlen:

Vorab reservierten wir bei Fat Tire Tours unsere fahrbaren Untersätze:
Damenrad mitsamt Kindersitz und Herrenrad mit Ein-Rad-Anhänger für insgesamt 38€ Tagesmiete.
Helme für Jung und Alt, sowie Fahrradschlösser im Preis inklusive.

Los geht´s:
Berlin verfügt über ausgesprochen gute Radwege quer durch die Stadt und alle Sehenswürdigkeiten sind perfekt ausgeschildert und problemlos mit dem Drahtesel zu erreichen. 
Dank dem Ein-Rad-Anhänger konnten wir den Großen stehts in Sicherheit wiegen und trotzdem hatte er das Gefühl selbstständig zu radeln.
Für uns gibt es keine bessere Möglichkeit die Hauptstadt zu erkunden (gutes Wetter vorausgesetzt) und werden es auf jeden Fall noch einmal tun.




Tipp 3 - Schokowelt -

Eine spannend-süße Attraktion bietet die bunte Schokowelt von Ritter Sport.
Wo sonst kann man seine eigene Schokoladentafel kreieren, etwas über die Herstellung der leckeren Nascherei erfahren und zugleich die außergewöhnlichsten Schokokreationen für die Daheimgebliebenen erstehen.
Also worauf wartet ihr: ab ins Zentrum und naschen...










Mittwoch, 9. August 2017

Mein ganz besonderer Reisetipp an euch

Es gibt wirklich zahlreiche Möglichkeiten die schönste Zeit des Jahres zu verbringen.
Die einen lieben Sommer, Sonne, Strand und ein gutes Buch.
Die anderen sind auch im Urlaub ständig unterwegs und genießen die unterschiedlichsten Aktivitäten und Sehenswürdigkeiten.

Viele lieben den Komfort einer Clubanlage und dem dortigen all-inclusive-Programm und andere wiederum schätzen die Vorteile die das individuelle Reisen bietet, nämlich ständig etwas Neues zu entdecken und an keinen Ort gebunden zu sein.

So unterschiedlich diese beiden Reisetypen auch sind, sie lassen sich wunderbar miteinander kombinieren und bilden so eine ganz neue Urlaubskategorie: 

USA - Roadtrips!




Hier kommt jedes Familienmitglied auf seine Kosten und sämtliche Vorlieben können berücksichtigt werden:


· Übernachten im kleinen Bed&Breakfast und im großen Strandhotel
· Sightseeingtouren durch pulsierende Städte und wandern durch unberührte Natur
· Schlemmen in den schicksten Restaurants und Picknick´s im Park
·Cruisen mit dem Cabrio und Action auf dem Mountainbike
·Museen, Architektur und adrenalingeladene Themenparks
·weiße Puderzuckerstrände und windige Dünen








 Zugegeben, ein Roadtrip bringt noch ein paar weitere Urlaubsänderungen mit sich:
 
Im Vorfeld muss einiges geplant und vorbereitet werden und während der Reise wird einer der Teilnehmer selbst zum Chauffeur und Reiseleiter…
Aber mal ganz ehrlich: wer cruised nicht gerne ganz entspannt an der Küste entlang, genießt eine atemberaubende Aussicht und streckenweise leere Straßen.
Und für die Planung im Vorfeld…da habt ihr ja mich






Hier meine Top 3 Roadtrips

 

 
the eastside
New York (Manhattan) – Washington D.C. – Norfolk – “the outer banks” – Myrtle Beach – Savannah – St. Augustine – Orlando (DisneyWorld) – Miami

Glamour, fun and nature
Las Vegas – Mojave Nationalpark - Joshua Tree Nationalpark – Los Angeles – Yosemite Nationalpark – San Francisco



Indian Summer
Boston – New Hampshire – Vermont - Maine


Samstag, 5. August 2017

Ich mach mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt....

Hach...jetzt habe ich mir doch recht lange Zeit damit gelassen euch von meinem Lieblingsausflug mit AidaMar zu berichten, aber ich weiß schlicht und einfach nicht wo ich bei diesem tollen Landausflug anfangen soll zu schwärmen:

Bei der atemberaubenden Einfahrt in den Hafen, durch hunderte kleiner und großer Schären?
Bei der wunderschönen Altstadt mit ihrem Schloss, Cafes und kleinen Geschäften?
Oder bei dem Highlight für unsere Kids, dem Astrid Lindgren Museum?

Wahrscheinlich weiß der ein odere andere bereits wohin uns AidaMar zum letzten Landgang brachte...für alle anderen hier noch ein kleiner Tipp:



Ganz nach dem Motto des frühen Vogels, ging es für mich bereits zum Sonnenaufgang an Deck. Vorbei am kleinen Frühaufsteherbuffet mit frisch gebrühtem Kaffee und süßem Gebäck, hinaus in die frische Brise der Ostsee. 
Einige Gleichgesinnte tummelten sich schon an der Reling und reckten ihre Nasen den ersten Sonnenstrahlen entgegen. 
Bewaffnet mit kuscheliger Wolldecke und Kamera, suchte auch ich mir einen Platz in der Sonne.
Die Aussicht die sich einem von Deck eines so großen Kreuzfahrtschiffes bietet, ist einfach atemberaubend schön. 
Allein für die vielen bezaubernden kleinen Inseln (Schären) mit ihren typisch schwedischen Holzhäuschen war diese Reise jeden Cent wert. 

Leider kann man die Schönheit mancher Momente nicht in Worte fassen (zumindest ich nicht), aber ich habe versucht sie für euch mit der Kamera einzufangen und naja, ich finde das Ergebnis ganz gelungen:
















Herzlich Willkommen in Stockholm

Vor einiger Zeit planten wir schon einmal einen Besuch in Schwedens Hauptstadt, daher existierten noch reichlich Ideen und Pläne wie wir den Tag verbringen wollten. Allem voran, sollten unsere Kleinen heute voll auf ihre Kosten kommen. In Stockholm überhaupt kein Problem.

Zunächst einmal ging es vom Hafen mit dem Hop-On-Hop-Off-Boot Richtung Gamla Stan.
Umgerechnet kostete uns die Fortbewegung mit den HoHo-Boat, wie es die Einheimischen nennen, rund 40€.  Klingt viel...und das ist es auch !
Wir hätten das Geld besser in einen weiteren Museumsbesuch oder Wikinger-T-Shirts für unsere Kinder investiert.
Warum?
Das Zentrum Stockholms ist in 30min ganz gut zu Fuß zu erreichen und einmal dort angekommen, liegt eine Sehenswürdigkeit nah an der nächsten, sodass für uns eine weitere Fahrt mit dem HoHo-Boat gar nicht in Frage kam. 
Auf dem Heimweg, als wir das Boot dann dringend nötig hatten, mussten wir erstaunt feststellen, dass die Boote bereits um 16:00 Uhr den Betrieb einstellen. 
Also blieb uns nur die öffentlich Fähre...und die hätten wir besser gleich genutzt. Für wenige Euro kommt man unkompliziert dorthin wo man möchte. Auch früh am Morgen oder spät am Abend.

Genug gemosert, nun zu den wirklich interessanten Themen.  



Altstadt

Der Stadtteil Gamla Stan ist der älteste und für uns auch schönste Stadtteil Stockholms.
Viele verwinkelte, enge Gässchen gilt es zu entdecken und dabei die gemütlichen Cafes und bezaubernden Boutiquen zu erkunden.








Nicht nur Kinderaugen staunen beim Anblick des Königlichen Schlosses. 
Dicke Mauern, Wachmänner in Uniform und alte Kanonen. Sogar eine Schatz- und Rüstkammer gilt es zu bestaunen.
Zahlreiche Utensilien der frühen und heutigen Königsfamilie werden in der Livrustkammaren ausgestellt. 
Von der königlichen Kutsche, über verschiedene Ritterrüstungen, bis hin zu Kleidern von Prinzessin Victoria.
Und das beste daran: es ist nicht nur kostenfrei, sondern absolut kinderfreundlich aufgebaut. Denn die kleine Castle-Maus führt die kleinsten Besucher von Schaukasten zu Schaukasten. 
Auch eine Kinder-Audiotour ist möglich  und kann vor Ort gebucht werden ( Kinder rund 2€ / Erwachsene rund 4€).












Sightseeing macht hungrig

Getreu unserem Motto: Wer viel sieht, muss viel essen ! War es also nun an der Zeit für eine kleine Stärkung. 
Wir entdeckten auf dem Weg zu unserem nächsten Ziel einen kleinen Imbiss mit außergewöhnlichen, aber verdammt leckeren Hot-Dog-Variationen


Das hat selbst Ikea nicht im Angebot: Hot Dog mit Kartoffelbrei-, Spinat- oder Krautsalattopping...yammi...


Stockholm´s - Museen

Vasa-Museum
ABBA-Museum
Nordisches Museum
Nobelmuseum
schwedisches Nationalmuseum
Fotografiska
und viele, viele mehr hat Stockholm zu bieten. 
Also eine wahre Pilgerstätte für Museumsliebhaber.
Wir allerding hatten an diesem Tag nur Augen und Ohren für ein ganz bestimmtes Museum:

junibacken - das Astrid Lindgren Museum

Für gut investierte 14€ bzw. 16 € (Kids/Erwachsene) bekommt man hier alle Helden Astrid Lindgrens zu Gesicht, spielt in Pippi´s Villa Kunterbunt, fliegt mit Karlson über die Dächer der Stadt oder besucht mit dem Story-Train unter anderem den Hof von Michel und seiner Familie.

Ein wirklich zuckersüßes Ausflugsziel für Kinder, Eltern und Großeltern. 
Wer in Stockholm mit Kindern unter 10 Jahren urlaubt, kommt an diesem Museum einfach nicht vorbei.









Nach einem langen, aufregenden Tag ging es für uns zurück an Bord. 
Vieles blieb unentdeckt und wartet darauf in naher Zukunft von uns ausfindig gemacht zu werden.

Aber zunächst einmal hieß es für AidaMar "Leinen los" und für uns ab zum entspannten Abendbuffet bei einem guten Glas Wein und atemberaubender Aussicht.